Freitag, Juni 23, 2017

Cryodenervierung (Schmerztherapie)

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Die kleinen Wirbelgelenke werden von einer Kapsel umgeben, die wiederum von „Schmerznerven" versorgt wird. Wenn aufgrund eines Verschleißes z.B. Arthrose oder einer Fehlbelastung es zu einer Reizung und Anspannung der Gelenkkapsel kommt, entstehen Rückenschmerzen, die von diesen winzigen Schmerznerven weitergeleitet werden. Diese Nerven haben auch eine Verbindung zu den Bein– oder Armnerven. Aus diesem Grund entstehen bei vielen Patienten auch ausstrahlende Schmerzen in die Beine oder Arme. Das Ziel der „Vereisung" ist nun, diese winzigen Schmerztragenden Nerven im Bereich der Wirbelgelenke aufzuspüren und durch einen Kälteschock auszuschalten.

Symptomatik

cache 1622071102 Bei Patienten, die jahrelang an Rückenschmerzen leiden, ohne dass ein Bandscheibenvorfall oder eine Stenose vorliegen und die konservativen Verfahren nur wenig oder nur kurze Zeit helfen, können wir in den meisten Fällen mit einer so genannten „Vereisung" eine Linderung herbeiführen.

Dabei werden in örtlicher Betäubung unter Röntgenkontrolle die kleinen Schmerznerven an der Wirbelsäule mit einer Kältesonde ausgeschaltet. Da wir über reiche Erfahrung mit diesem Verfahren verfügen, erreichen wir damit eine deutliche Schmerzlinderung bei etwa 50-70 Prozent der Patienten, die ungefähr zwei bis drei Jahre lang anhält.

 

Therapie

Der Eingriff wird in Bauchlage und in örtlicher Betäubung durchgeführt.

Unter Röntgen-Durchleuchtungskontrolle werden die Wirbelgelenke lokalisiert und mit einer speziellen Sonde angesteuert. Vor Ort erfolgt dann eine Stimulation der sehr kleinen Schmerznerven an den Wirbelgelenken, damit diese aufgespürt werden. Sobald durch die Angaben des Patienten die Lokalisation der Schmerznerven feststeht, erfolgt eine Denervierung (Ausschaltung der Nerven) mit Kälte (-70°). Die schmerztragenden Nerven werden somit ausgschaltet.